Segel-Lexikon: nautische Fachbegriffe von A bis Z

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Leinen

Leinen sind robuste, meist aus synthetischen oder Naturfasern gefertigte Seile, die an Bord eines Schiffs oder Segelbootes für zahlreiche Aufgaben verwendet werden. Leinen gehören sowohl zum laufenden Gut (bewegliche Leinen zur Segelbedienung) als auch zum allgemeinen Bordbedarf und spielen eine wichtige Rolle in der Handhabung und Sicherung des Bootes.

Zu den Hauptanwendungen gehören:

  • Festmacherleinen: Werden genutzt, um das Boot am Steg, an einer Boje oder an einem anderen Liegeplatz zu sichern.
  • Schoten und Fallen: Diese Leinen gehören zum laufenden Gut und dienen zum Einstellen und Hissen der Segel.
  • Ankerleine: Eine starke Leine, die den Anker mit dem Boot verbindet, falls keine Ankerkette verwendet wird.

Leinen müssen reißfest, wetterbeständig und oft schwimmfähig sein, um den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Die korrekte Wahl und Pflege der Leinen sind essenziell für die Sicherheit und das Handling eines Bootes, da die Beanspruchung durch Wind, Salzwasser und UV-Strahlung hoch ist.

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